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Die M16A4 ist eine Weiterentwicklung des M16A2, welche einige Neuerungen erhalten hat, welcher mit dem M4 (Karabiner) in die Waffenfamilie eingeführt wurden. Dazu gehören, das neue obere Waffengehäuse welche jetzt eine Railschiene trägt. Viele M16A4 verfügen darüber hinaus über einen neuen Handschutz mit weiteren Zubehörschienen.

Trotz der anfänglich erfolgreichen Tests bestand das neuartige Waffenkonzept die erste Praxisprüfung nicht. Da es Probleme beim Nachschub und mit den geforderten Spezifikationen für die 5,56 × 45 mm Munition gab, wurde die Zusammensetzung des Treibladungspulvers geändert, ohne die daraus resultierenden Abweichungen genau zu testen. Das neue Pulver führte zu einer höheren Schussfolge und dadurch zu einer höheren Materialbelastung. Außerdem verschmutzte die Waffe stärker.

Anders als beim M14 waren beim M16 Patronenlager und Lauf nicht verchromt, wodurch die Waffe anfälliger für Korrosion wurde. Reinigungszubehör war zunächst nicht vorhanden, also wurde den Soldaten erzählt, das M16 sei eine selbstreinigende Waffe. Dreck und Schmauchspuren im Waffenmechanismus führten jedoch häufig zu teilweise irreparablen Ladehemmungen, was in Gefechtssituationen schwere Nachteile brachte.

Es gab mehrfach Berichte über Soldaten, die getötet wurden, da sie wegen Ladehemmung, die durch Verschmutzung verursacht wurde, ihr M16 im Feld zum Reinigen zerlegen mussten, was schließlich eine Untersuchung der Vorfälle durch den Kongress nach sich zog.

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